Als die Bretter noch längs gelegt wurden

Awtor: Bernd Marx srjoda, 15. měrc 2017
Entdeckung am Neuendorfer See. Deutlich sind die drei Längsbohlen beim Kahn erkennbar. Wind, Wärme und Sonnenstrahlen trocknen das Holz des Längsbohlenkahns aus, bevor der Angelkahn für die neue Saison einen neuen Schutzanstrich bekommt. Foto: Bernd Marx

Boblitz/Bobolce. Die beliebten Spreewaldkähne sind heute nicht mehr aus der Region zwischen Cottbus im Süden und Leibsch im Norden der etwa 70 Kilometer langen Spreewaldregion wegzudenken. Bis etwa um das Jahr 1890 waren neben den neumodischen Holzkähnen auch noch die historischen „Einbäume“ aus Pappel- oder Eichenholz im Einsatz. Vermutlich waren die ersten getischlerten Holzkähne mit Längsbohlen ausgestattet worden. Aus wirtschaftlichen Gründen wurden später, so auch noch heute überwiegend üblich, Kähne mit Querbrettern hergestellt.

In diesen Tagen wurde ein historischer Holzkahn mit den historischen Längsbrettern am Neuendorfer See entdeckt. Der Kahn ist nach Aussagen des heutigen Besitzers vor etwa 50 Jahren von einem Tischler in Werder/Spree bei Kossenblatt (LOS) angefertigt worden. Die drei im Kahn befindlichen Längsbohlen weisen eine Breite von 30 Zentimeter bis 33 Zentimetern aus. Der Kahn ist 6,50 Meter lang und an der Oberkante 90 Zentimeter breit. Die Höhe des Kahnes beträgt 35 Zentimeter. Das Wasserfahrzeug wird seit seiner Fertigstellung als Angelkahn benutzt.

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