„Das können wir so nicht hinnehmen“

Awtor: Ines Neumannojc srjoda, 01. měrc 2017
Kathleen Komolka (mit dem roten Tuch auf dem Kopf) gemeinsam mit weiteren Eltern beim Vorbereiten von Plakaten. Sie wollen verhindern, dass es Einschnitte im Unterricht gibt. Foto: G. Wieczorek

Die Pläne für die neue Sorben-/Wenden-Schulverordnung haben viele Eltern alarmiert. Sie handelten schnell und beteiligten sich an der öffentlichen Sitzung des Sorben-/Wendenrates am 21. Februar in Peitz. Als besonders aktive Mutter war Kathleen Komolka aus Kolkwitz dort anwesend. Mit ihr sprach Gregor Wieczorek.

Nowy Casnik: Frau Komolka, was hat Sie veranlasst, sich gegen die geplante Verordnung zu sorbischen Bildungsfragen aufzulehnen?

Kathleen Komolka: Die Eckpunkte bedeuten eine akute Gefährdung der sorbischen/wendischen Sprache. Das können wir so nicht hinnehmen. Jede Stimme zählt und wir müssen hier handeln. Daraufhin haben wir eine Elterninitiative einberufen, haben die Eltern angesprochen, haben gemeinsam Schilder gemalt und Plakate gestaltet. Wir waren auch auf Facebook präsent und haben unser Anliegen kundgetan. Wir haben für die Unterstützung der „breiten sorbischen Masse“ geworben und wurden gehört. Die Leute sind gekommen und haben uns im Rat und davor unterstützt.

Was haben Sie denn mit dem Sorbischunterricht zu tun?

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