Erinnerungen über den Tod hinaus

Awtor: Bernd Marx srjoda, 16. nowember 2016

Die Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur wartete passend zum Monat November, mit den zahlreichen kirchlichen Gedenk- und Erinnerungstagen, mit einem besonderen Vortrag zur Geschichte des Totenkronenbrauchs in der Niederlausitz auf. „Wir wollen an die zahlreichen Riten, Sitten und Bräuche in der Trauerzeit erinnern, wie sie einst und heute von der wendischen Bevölkerung praktiziert wurden und noch werden“, so Schulleiterin Maria Elikowska-Winkler bei der Vorstellung des Vortrages.

Der Tod des Ehepartners, eines lieben Familienangehörigen oder Freundes stimmt immer traurig und macht betroffen. Besonders groß ist die Anteilnahme, wenn Kinder, Jugendliche oder Unverheiratete den letzten Weg antreten. Dass dieser Personenkreis bereits seit Jahrhunderten, und bis in die Gegenwart hinein, eine besondere Würdigung und Ehre bei und nach der Beerdigung erhielten, machte Christina Kliem bei ihrem kurzweiligen Vortrag in Calau mit beeindruckenden Dokumenten und bewegenden Lichtbildern deutlich.

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