Zu Besuch beim Besenbinder

Awtor: Peter Becker stwórtk, 27. januar 2022
Walter Piesker bindet mehrere Besenbündel zusammen. Dazu werden sie mithilfe eines Stricks verpresst, der an der Hauswand befestigt ist.

Radensdorf/Radom. Walter Piesker ist in sehr kargen Verhältnissen aufgewachsen. Die kleine bäuerliche Wirtschaft in Radensdorf bei Lübben ernährte kaum die sechsköpfige Familie in den Nachkriegsjahren. Alles, was im Haushalt und auf dem Hof anfiel, wurde verwertet, manches sogar mehrmals. Zum Kaufen war kein Geld da, hinzu kam die allgemeine Güterknappheit.

Walter Piesker schaute seinem Vater bei allen Verrichtungen zu, und musste, je älter er wurde, in der Landwirtschaft mithelfen. An den etwas ruhigeren Winterabenden wurden Handarbeiten verrichtet, Geräte repariert, Wolle versponnen und ähnliche Arbeiten erledigt.

Einen großen Teil nahm das Flechten der Körbe und das Binden von Besen ein. Walter Piesker, inzwischen fast 80 Jahre alt, hatte sich das alles einst abgeschaut und wendet sein erlangtes Wissen und seine Erfahrung noch heute an. Für sich und seine Familie sowie für Nachbarn bindet er gern mal Besen – ein originelles Geschenk, wie diese finden!

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