Neue Ausstellung über das Johannisreiten in Casel

Awtor: Gregor Wieczorek stwórtk, 16. apryl 2020
Die Caseler Kirche wurde im frühen 15. Jahrhundert als Marienkapelle errichtet. Der westliche Dachturm wurde im 18. Jahrhundert verbrettert. Fotos: Marion Hirchowa

Casel/Kózle. Ostern ist das traditionelle Waleien ausgefallen. Und eigentlich sollte die Ausstellung des Fördervereins Kirche Casel schon jetzt zu sehen sein.

„Wir haben es bisher noch nicht geschafft, die Tafeln in die Kirche zu tragen, weil alle wegen der Corona-Krise etwas nervös sind. Aber ich bin zuversichtlich, dass es Zweiergruppen in den nächsten Tagen schaffen, die Aufsteller dort hin zu bringen. Dann kann ich sofort die Bilder und Texte anbringen. Ganz sicher steht die Ausstellung in den nächsten Tagen“, sagt Irene Dommaschk, die Vorsitzende des Fördervereins für die Kirche. Die Fotos und Informationen lagern derzeit noch bei ihr zuhause. Die Ausstellung war schon einmal vor mehr als zehn Jahren zu sehen. Damals schrieb Heidi Kunze-Thiel ihre Abschlussarbeit in der Ausbildung zur Gemeindepädagogin zum Thema „Johannes der Täufer- christliche Wurzeln und Brauchtum in Süd-Brandenburg“. Die Ergebnisse ihrer Forschung hat sie dann in der Caseler Kirche gezeigt und das Material danach der Kirchengemeinde geschenkt.

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