Warum der Storch auf dem Dach Glück bringen soll

Von J.-F. K. Donnerstag, 10. Juni 2021
Szenerie zur Veranschaulichung des Hahnrupfens, die, ebenso wie die Zamperkostüme, der Plon und weitere Figuren, von Regina Hermann gefertigt wurde. Fotos: J.-F. K.

Dissen/Dešno. Der Storch weiß genau, wo keine Wasseradern verlaufen, wo also die Gefahr eines Blitzschlages geringer ist. So zumindest heißt es im Volksglauben, und daher sagt man heute noch, dass der Storch dem Haus, auf dessen Dach er nistet, Glück beschert. Dies ist eine der vielen Informationen, die die neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Dissen/Domowniski muzej Dešno vermittelt. Etwa 40 Besucher kamen Ende Mai zur Eröffnung dieser Ausstellung mit dem Titel „Storch, Hahn und Schlange – Bóśon, kokot a wuž“, in der „Tiere in Mystik, Volksglauben und Bräuchen der Sorben/Wenden – Zwěrjeta w mystice, ludowej wěrje a nałogach Serbow“ anschaulich und unterhaltsam thematisiert werden.

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