Der Niederschlag hat sich halbiert

Von Bernd Marx Donnerstag, 18. Februar 2021
Winter im Spreewald. Foto: Bernd Marx
Boblitz/Bobolce. Die weltweit spürbaren Wetter- und Klimaveränderungen machen auch vor der Lausitz nicht halt. Selbst im wasser- reichen Spreewald haben Landwirte und Kleingärtner mit fehlendem Niederschlag zu kämpfen. Die letzten drei Jahre waren die trockensten in Boblitz bei Lübbenau seit den Wetteraufzeichnungen. Fielen sonst im Durchschnitt etwa 700 Millimeter (700 Liter) Niederschlag pro Quadratmeter im Jahr, so waren es 2018 nur noch 374 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter an 112 Tagen, im Jahre 2019 waren es 404 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter an 132 Tagen und im Jahr 2020 492 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter an 159 Tagen. Besorgniserregend ist, dass besonders in den letzten Jahren in den Monaten März bis Mai, in der Wachstumsphase der Pflanzen, der nötige Niederschlag ausgeblieben ist. So fielen von Anfang März 2020 bis Ende Mai 2020 nur 81 Millimeter Niederschlag an 21 Tagen. Im April 2020 fielen nur sechs Millimeter Niederschlag an zwei Tagen. Vom 30. März 2020 bis zum 12. April 2020 fiel kein Niederschlag, wie auch vom 14. April 2020 bis zum 28. April 2020.
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