Mit „Corona-Segeln“ durch den Spreewald

Von Bernd Marx Donnerstag, 23. Juli 2020
Nicht nur, dass die Spreewaldkähne vor jeder Fahrt und bei jeder Pause desinfiziert werden – auch Plastefolien sollen zwischen den Sitzgruppen sollen Schutz bieten. Foto: Bernd Marx

Boblitz/Z Bobolc. Seit Mitte Mai 2020 werden die Besucher, Gäste und Touristen wieder mit den traditionellen Kähnen durch den wald- und wasserreichen Spreewald geschippert. Auch der legendäre „Postkahn“ ist wieder zwischen Lübbenau/Lubnjow und Lehde/Lědy unterwegs, um Post und Pakete zu den Adressaten zu bringen. In diesem Jahr ist aber dennoch alles anders. Die Corona-Krise sorgt dafür, dass die Kahnfährleute viel mehr Augenmerk, Sorgfalt und Sicherheit walten lassen, als dies bereits in den Vorjahren der Fall war.

Die Kähne, Bänke und Tische auf den Kähnen werden vor jeder Fahrt gründlich desinfiziert. Das Gleiche geschieht bei jedem Zwischenaufenthalt oder beim Einlegen einer Pause. Die einzelnen Sitzgruppen werden mit Plastefolie geschützt, sodass es scheint, dass die Kähne mit „Corona-Segeln“ unterwegs sind.

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