Firma Lubkoll baut seit 140 Jahren Spreewaldkähne

Von Gregor Wieczorek Donnerstag, 16. April 2020
Bis etwa Mitte 1850 war es normal, mit einem Einbaum aus Pappel- oder Eichenholz durch den Spreewald zu fahren. Dieser etwa 200 Jahre alte Einbaum liegt zur Anschauung in Lehde. Foto: Privatarchiv Marx

Die Einheimischen und Touristen assoziieren die Spreewaldregion mit den leckeren Gurken, dem umfangreichen Fließsystem und den vielen Touristenkähnen. Die zahlreichen Kahnbauer in der Region tüftelten seit Jahren an immer besseren Wasserfahrzeugen. Die Firma Lubkoll entwickelte vor etwa 50 Jahren den ersten Kahn aus Aluminiumblech.

Lübbenau / Lubnjow. Erst als die bekannten Einbäume, der aus dem Holz der Pappel gefertigte „pławnik“, und der aus dem Holz der Eiche hergestellte „dubownik“, von den heute bekannten Holz- und Metallkähnen abgelöst wurden, konnte man auch von einem konkreten Kahnbau in der Spreewaldregion sprechen.

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