Die Eisenbahn-Hoffnung stirbt nie

Von Bernd Marx Donnerstag, 26. Dezember 2019
Im Wendischen Haus in Cottbus diskutierten Harald Großstück aus Frauendorf, Ursula Schmidt und Bernd Schmidt aus Burg sowie Eisenbahnenthusiast Jürgen Türk aus Kolkwitz (von links) während einer Pause über die Neueröffnung einer neuen und hochmodernen Spreewaldbahn. Foto: Bernd Marx

Die Hoffnung zum Wiederaufbau der legendären Spreewaldbahn schwelt noch heute in großen Teilen der Bevölkerung im Spreewald. Vor 20 Jahren scheiterte das Vorhaben an den nicht vorhandenen finanziellen Mitteln. Doch der „Funke“ zum Wiederaufbau glimmt noch immer, wie ein Vortrag von Jürgen Türk, ehemaliger Abgeordneter der FDP im Deutschen Bundestag, im Wendischen Haus in Cottbus vor etwa 30 Eisenbahnenthusiasten zum Ausdruck brachte.

Cottbus/Chóśebuz. Wenn es nach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums zur Geschichte der Spreewaldbahn gehen würde, dieses fand am 15. November 2019 im Wendischen Haus in Cottbus statt, dann würde die 1000-Millimeter breite Schmalspurbahn bereits schon morgen wieder fahren. Doch da ist die Rechnung „ohne den Wirt“ gemacht. Ganz ohne Machbarkeitsstudien, zahlreiche technische und behördliche Genehmigungsverfahren und vor allem, ohne eine ganze Menge Klimpergeld im „Zugtender“ klappt so ein langwieriges Vorhaben nicht.

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