Hintergrund

Von Ines Neumannojc Donnerstag, 19. September 2019

Das IBA-Studierhaus stellt eine räumliche Hinterlassenschaft der Internationalen Bauausstellung IBA 2000 bis 2010 in Großrä-schen dar. Im damaligen Verwaltungsgebäude der IBA sind jetzt alle relevanten Akten öffentlich zugänglich. Das Haus bietet Raum für individuelle Studien und Gruppenveranstaltungen. Dort konzentriert sich aber nicht nur Wissen in Akten, sondern besonders in Personen. Denn die Immobilie und das dortige Geschehen wird von „Ehemaligen“ der IBA betrieben. Zum Beispiel vom Architekten Karsten Feucht, der noch immer Projekte zum Wandel von Landschaften und öffentlichen Räumen vorantreibt. Er moderiert die Konferenz am 28. September und sagt, dass das „Gespräch härter als Beton“ sei. Damit meint er, dass die Atmosphäre, Erinnerungen und Erzählungen über einen Raum oftmals schwerer zu verändern seien und schwerer wiegen würden als deren bauliche Gestalt. Dies kann auch übertragen auf ein gesamtes Braunkohlenrevier gelten.

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