Das Bootshaus an
der Goroschoa
Zwei Wochen nach der Gründung der „Spreewald-Reederei“ folgte am 26. Mai 1926 Heinz Kipp in der Dammstraße 76 mit seinem „Bootshaus an der Goroschoa“. Das Kipp’sche Bootshaus, heute nicht mehr vorhanden, war zugleich Auskunftsstelle des Spree-Havel-Ruderverbandes. Bereits im Herbst 1929 erfolgte wegen der großen Nachfrage eine Verdopplung des erst kürzlich errichteten Bootshauses, es kamen Stellplätze für 200 Kanus und eine verglaste Terrasse für 150 Personen hinzu. Im Spreewald-Reiseführer von 1931 heißt es: „Außerdem sorgt eine Kantine für preiswerte Verpflegung. Für Kameraden, die sich selbst verpflegen wollen, stehen Räume für die kostenlose Zubereitung zur Verfügung. Getränke, Konserven und Zigarren sind zum Ladenpreis in der Kantine zu haben. Beratungen und die Nutzung der Einrichtungen sind völlig kostenfrei.“

