Der „Tiger von Sabrodt“ fasziniert viele Leserinnen und Leser im Ort. Das Buch handelt längst nicht nur vom 1904 erschossenen letzten Wolf in Deutschland. „Es geht um authentische, spannende Kriminalfälle. Zum Beispiel um ein eingemauertes Liebespaar“, erzählt Gabriele Jannaschk (69). Seit drei Jahren betreut sie ehrenamtlich die kleine Dorfbibliothek. 42 regelmäßige Nutzer gibt es, aus dem Ort und aus dem Umland, die jüngsten sind erst zwei Jahre. Älteste Leserin ist eine 93-jährige Seniorin aus Spremberg.

