„Die Hälfte unserer Projekte ist leider vorerst gestrichen“

Von Andreas Kirschke Donnerstag, 26. Februar 2026
Evelin Graf, Vorsitzende des Sorbenbeirats der Stadt Hoyerswerda, lebt Zweisprachigkeit gleich an der Eingangstür ihrer Mode-Boutique vor. Von Anfang an unterstützt sie (stets durch ein sorbisches Thema) in der Adventszeit den Lebendigen Begehbaren Adventskalender in der Stadt. Foto: A. Kirschke

Hoyerswerda/Wórjejce. Der ehrenamtliche Beirat für sorbische Angelegenheiten der Stadt Hoyerswerda arbeitet unter erschwerten Bedingungen. Statt bislang zwölf Mal tagt er jetzt vier Mal im Jahr. „Die Hälfte unserer zwölf Projekte ist leider vorerst gestrichen“, sagt Vorsitzende Evelin Graf. Gerade der Sorbenbeirat, so unterstreicht sie, gibt den Urvätern der Stadt und ihrem Erbe eine Stimme. Der Sorbenbeirat berät und begleitet konstruktiv die Verwaltung und den Oberbürgermeister. Eng arbeitet er mit der Domowina und mit der Sorbenbeauftragten der Stadt, Diana Karbe, zusammen.

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