Bei den Choreografien im Energie-Stadion wurde auch auf die Sorben geschaut

Von Georg Zielonkowski Donnerstag, 22. Januar 2026
Im Heimspiel gegen den MSV Duisburg zeigte der Fanclub Ultima Raka den Spremberger Turm und eine Frau in sorbischer/wendischer Tracht.

Cottbus/Chóśebuz. Schon ganz lange gehören die auf der „Nordwand“ präsentierten Choreografien bei den Heimspielen des FC Energie Cottbus für die Zuschauer zum Stadionbesuch. Ideenreich und vielseitig werden großflächige Aktionen gezeigt, die für eine zusätzliche Animation der Energie-Spieler und des Publikums sorgen. Daneben werden bei erkennbarer Notwendigkeit auch polarisierende gesellschaftliche Themen zum Inhalt gemacht, aber auch die Verbundenheit der Energie-Fans mit der Region werden gern thematisiert. Wie beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 6. Dezember. Da wurde mit dem Spremberger Turm und der Stadtmauer das Cottbuser Wahrzeichen gezeigt. Daneben eine Frau in sorbischer/wendischer Festtagstracht, die einen Energie-Schal präsentierte. (Der Nowy Casnik brachte dazu in der letzten Ausgabe vergangenen Jahres eine kurze Foto-Nachricht, Seite 7). Der Schal wohl weniger, aber die ins Bild gesetzte Person mit der typischen Garderobe der in der Niederlausitz lebenden Minderheit war da schon etwas überraschend in der Fußball-Szene angekommen.

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