Lena Hauptmann würde beim „Women in Jazz“-Festival gern sorbisch singen

Von Georg Zielonkowski Donnerstag, 12. Mai 2022

Cottbus/Chóśebuz. Durch ihre Auszeichnung mit dem „Deutschen Rock & Pop-Preis 2020“ hat die Cottbuserin Lena Hauptmann auch in der Heimat die verdiente Anerkennung erhalten. Nach der verordneten „Corona-Ruhe“ geht es nun endlich für die 26-jährige Sängerin und Songwriterin so richtig los, was ihre Präsenz auf Deutschlands Bühnen betrifft. Einen recht großen Auftritt würde sie allzu gern schon bald in den Kalender 2023 aufnehmen, doch dazu braucht sie das Votum der Menschen. Worum es geht, erzählt sie im folgenden Gespräch mit unserem Autor Georg Zielonkowski.

Hallo Lena, Ihr Tour-Kalender füllt sich, weshalb werben Sie aber dennoch um Stimmen für ein ganz bestimmtes Event?

Es geht um das Festival „Woman in Jazz“, das 2023 in Halle an der Saale stattfindet. Bei diesem Ereignis geht es darum, aufzuzeigen, dass auch Frauen tolle Jazz-Musiker sind. Schon immer wird der Jazz ja von Männern dominiert. Hier und da gibt es wohl einige Sängerinnen, aber die begleitenden Musikanten, ob am Schlagzeug, den Gitarren und mit den Blasinstrumenten, das sind fast ausschließlich Männer.

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