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Drittes Festival der sorbischen Subkultur gefeiert

Von Bosćan Nawka Donnerstag, 17. September 2026
Die Band Kula Bula lud das Publikum in der Hoyerswerdaer Kulturfabrik zum Mitsingen ein. Foto: Bosćan Nawka

Hoyerswerda/Wórjejce. Unter dem Motto „Krótko & słódko“ fand am ersten Septembersonnabend das dritte Festival SubSorb in der Hoyerswerdaer Kulturfabrik (KuFa) statt. Anders als in den vergangenen zwei Jahren wurde es dieses Mal als Tagesveranstaltung durchgeführt. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen Akteuren. So entwickelte sich der Auftaktworkshop des Projektes „Drasta digitalnje“ zu einer Diskussion, die ergab, dass moderne Technologie das traditionelle Handwerk nicht ersetzt, sondern ergänzt. Im Rahmen der Präsentation „Identita a inscenacija“ nannten Vertreter der Bewegung „Neue sorbische Kunst“ (NSK) äußere Impulse und das Kombinieren von Extremen als mit die wichtigsten Faktoren der Kreativität. Das eigene schöpferische Credo fassten sie mit einem Zitat der slowenischen Gruppe Laibach zusammen, nach welchem „Humor gepflegt wird, der keinen Spaß versteht“.

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