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Aus der Versenkung geholt

Awtor: Ines Neumann srjoda, 24. januar 2018
Signierstunde mit Jurij Koch. Fotos: Ines Neumann

Ein braunkohlenkritischer Film, wie es manch einer der Zuschauer erwartet hatte, ist „Tanz auf der Kippe“ ganz und gar nicht. Die Kippe, um die es in diesem Defa-Film von 1990 geht, besteht aus gewaltigen Müllbergen. Und auch diese Müllkippe war im Film nicht Gegenstand direkter Auseinandersetzung.

Dennoch kamen die Kinozuschauer voll auf ihre Kosten. Nach der Filmvorführung am 11. Januar im gut gefüllten Saal des Cottbuser Glad-House kam es nicht nur zu einem Gespräch mit dem Autor der literarischen Vorlage und des Filmszenariums Jurij Koch. Sondern der sorbische Schriftsteller hatte einen ganzen Karton mit alten Ausgaben seines Romans „Augenoperation“ dabei. Diesen stellte er dem Auditorium kostenlos zur Verfügung und hatte im Anschluss viel Arbeit mit dem Signieren der Bücher.

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