Lübbenau/Lubnjow. „Wie fria zu Großmuttans Kaffeklatsch“ – so fühlten sich Gäste und Mundartfreunde am 11. März im Restaurant und Café „Hanschick“, unweit vom Spreewaldhafen Lübbenau. Sie widmeten ihre Aufmerksamkeit einer Form der Muttersprache, die heute leider nicht mehr täglich zu hören ist, nämlich der Spreewälder Mundart. Sie folgte der niedersorbischen/wendischen Sprache, die ebenfalls in vielen Dörfern der Niederlausitz verstummte. Die Ortseingangsschilder weisen heute noch auf die Zugehörigkeit zum sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet hin.