Mit leichtem Wellenschlag durch den Spreewald

Von Bernd Marx Donnerstag, 12. September 2019
Kahnfährmann Kurt Jurischka verlässt mit seinen Gästen im Kahn den Naturhafen Boblitz. Fotos: B. Marx

Zu den schönsten und eindrucksvollsten Erlebnissen der Urlauber und Touristen in der Spreewaldregion gehört eine gemütliche Kahnfahrt. Auch die Kahnfährleute haben so manche Episode zu Buche stehen. Kurt Jurischka gab im Jahre 1953 seinen Einstand als Kahnfährmann.

Boblitz/Bobolce. Wer im Spreewald aufwächst, der hat bereits mit jungen Jahren Kontakt zum beliebtesten Wasserfahrzeug in der wald- und wasserreichen Region – dem Kahn. Und so war es auch für den gebürtigen Boblitzer Kurt Jurischka, der im Jahre 1936 das Licht der Welt erblickte. Schon als Kind fuhr er mit seinen Eltern in den „Pusch“, um Gras und Heu für das hauseigene Vieh zu holen oder beim Legen der Heuschober zu helfen.

Da Kurt Jurischka aus einer niedersorbischen/wendischen Familie stammt, die Familie seiner Mutter stammt aus dem Lagunendorf Leipe/Lipje, ist er auch mit der Geschichte, den Sitten, Bräuchen und Traditionen des slawischen Volkes großgeworden.

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