Schon weit vor dem Ersten Weltkrieg erfuhr der Spreewaldtourismus einen kräftigen Aufschwung. Wesentlich trugen dazu die immer besser und schneller werdende Bahnverbindung zwischen Berlin und dem Spreewald bei, ebenso die verstärkte Werbung für den Spreewald in den Berliner Zeitungen durch die Lübbenauer Herren Fahlisch und Albinus.
Im Berliner Raum entstanden zahlreiche Kanusportvereine, verbunden mit dem Wunsch der Sportler, nicht nur auf heimischen Gewässern, sondern auch im „angesagten“ Spreewald unterwegs sein zu können. Die Erfindung eines faltbaren und mitnehmbaren Bootes, wie das 1905 von dem Studenten Alfred Heurich erfundene Klappboot, schien da eine Lösung zu sein.
Unter manchen weitblickenden Spreewäldern reifte so langsam der Geschäftssinn: Warum sollen Berliner Wassersportler ihre Boote umständlich ein- und auspacken, mit der Bahn transportieren, wenn ihnen vor Ort Mietboote zur Verfügung gestellt werden könnten?
Die „Spreewald-Reederei“

