28.09.2010
„Is ja ma scheen, dass de och ekummen bist“, begrüßt Erika Haschenz jeden Gast. Vor 15 Jahren gründete sie den Kaffeeklatsch im Lübbener „Spreeblick“. Die Damen und Herren haben sich der Tradition verschrieben und pflegen besonders die Spreewälder Mundart, dieses eigentümliche Gemisch aus vielen deutschen und einigen wendischen Wörtern. Neben Blumen und Büchlein in Mundart kommt auch mal das eine oder andere Überraschungsgeschenk. Der „Alde Kawuschke“ aus Klein Radden, der mit der „neien Zeit nich kloar kummt“ übereicht ihr 15 „Eiro“: Hühnereier, frisch und ungesäubert aus dem heimischen Stall, die beiden Packungen notdürftig mit Sackschnur verbunden. „Is doch nu moa die neie Wehrung oder?“ ruft er den Gästen zu. [ dalej ]